top of page

Tschechien: Horni Plana - Hradek nad Nisou, 5.8.20-14.8.20

Dobry dan aus Tschechien. Im strömenden Regen kommen wir an. Mit der Fähre geht es über den Lipnostausee. Hier machen wir einen Tag Fahrpause. Wir verbringen den Tag mit Trocknen und Ankommen: Geld holen (Tschechien ist in der EU, die Währung ist aber die tschechische Krone), ein paar tschechische Vokabeln lernen, die Gegend und das Essensangebot im Laden erkunden. :)


Wir fahren weiter, schlendern durch das wunderschön gelegene historische Städtchen Krumlov. Die Moldau schlängelt sich durch die dicht bebaute Altstadt. Die Moldau ist weniger imposant als erwartet. Sie und weitere Flüsse begleiten uns immer wieder. Sie werden rege genutzt: für Kanu- und Bootsfahrten, aber auch zum Baden. Uns ziehts nicht so ins Wasser, die Flüsse sind dunkelbraun, fast schwarz und erinnern an fliessende Weiher.


Die Veränderung nach der Grenze ist - nebst Sprache und Währung - nur leicht spürbar: die Häuser werden in manchen Siedlungen etwas kleiner und älter, zwischendurch hat es auch ganz verlassene Gebäude. Der Süden ist geprägt von kleinen Dörfern und Landwirtschaft. Rund um Prag wird es städtischer mit mehr Industrie. Im Norden wird es wieder ländlicher. Landschaftlich geht es ähnlich weiter wie bisher: Wälder, Hügel, Felder, Seen und Flüsse. Es lässt sich gut Velofahren hier: es hat beschilderte Velorouten und -wege, die wenig befahrenen Neben- und Hauptstrassen bilden ein Mix aus nigelnagelneu und holprig mit Schlaglöchern.


Wir treffen nicht viele ausländische Touristen. Es scheinen aber viele Einheimische ihre Ferien im Land zu verbringen - ganz coronakonform. :) Covid-19 ist abgesehen vom Desinfizieren der Hände und Abstand halten hier kaum präsent.


Wir finden in unseren Veloreisealltag zwischen Routenplanung, Einkaufen, Materialpflege, Websiteunterhalt, Schlafplatzsuche und Fahren zurück. Es fühlt sich aber noch nicht wirklich nach Wegsein an - im Moment radeln wir einfach mal durch Tschechien. :)








118 Ansichten
bottom of page